Uraufführungen & Erstaufführungen:

Ödön von Horváth: Niemand (U)

Österreich, Wien

Theater in der Josefstadt

Premierendatum: 1. September 2016
  • Spielstätte Theater in der JosefstadtTheater in der Josefstadt
  • Regie Herbert FöttingerHerbert Föttinger
  • Bühnenbild Walter VogelweiderWalter Vogelweider
  • Kostüm Birgit HutterBirgit Hutter
  • Darsteller Drassl, Gerti (Ursula); Zauner, Martin (Ein schwarzgekleideter Mann); van Brouwer, Wojo (Ein schwarzgekleideter Mann); Kronthaler, Gregor (Ein schwarzgekleideter Mann); Seletzky, Patrick (Ein schwarzgekleideter Mann); Schüsseleder, Elfriede (Hausmeisterin); Pohl, André (Konditor); Teichtmeister, Florian (Fürchtegott Lehmann); Schmelzer, Roman (Wladimir); Scholz, Peter (Malermeister); Kamper, Thomas (Glasermeister); Strobele, Alexander (Schreinermeister); Gersthofer, Swintha (Kellnerin); Savic, Sasa (Der große Wirt); Bloéb, Josephine (Die Nachfolgerin); von Bargen, Raphael (Fremder); Sasse, Heribert (Uralter Stutzer); Huether, Oliver (Erster Detektiv); Absenger, Alexander (Zweiter Detektiv); Jung, Antonia (Backfisch); Nentwich, Marianne (Uralte Jungfrau); Rosskopf, Oliver (Betrunkener); Stilp, Martina (Gilda); Oley, Dominic (Klein) Drassl, Gerti (Ursula); Zauner, Martin (Ein schwarzgekleideter Mann); van Brouwer, Wojo (Ein schwarzgekleideter Mann); Kronthaler, Gregor (Ein schwarzgekleideter Mann); Seletzky, Patrick (Ein schwa...
Fürchtegott Lehmann, der verkrüppelte Hausbesitzer und Pfandleiher, herrscht wie ein gefürchteter Gott in seinem Mietshaus. Alle Bewohner stehen in seiner Schuld. Der mittellose Geiger Klein, dem die Delogierung aus seiner Dachkammer droht, die Prostituierte Gilda, ihr Zuhälter Wladimir, die Kellnerin vom Großen Wirten - die lebendigen Mieter wie die toten, die man wegbringt im großen schwarzen Wagen, der immer wieder vorfährt. Fürchtegott Lehmann hat das quälende Mitleid besiegt, das man dem Behinderten seit der Kindheit entgegenbringt und durch den Hass ersetzt.

Milo Rau: Empire (E)

Deutschland, Berlin

Schaubühne am Lehniner Platz

Premierendatum: 8. September 2016
  • Spielstätte Saal BSaal B
  • Regie Milo RauMilo Rau
  • Koproduktion Steirischer Herbst GrazSteirischer Herbst Graz
Was heißt Flucht? Was Heimat? Wie wird das Gesicht des Neuen Europa aussehen? "Empire" präsentiert biographische Close-Ups von Menschen, die als Flüchtlinge nach Europa kamen oder an seinen Rändern ihre Heimat haben.

Martin Heckmanns: Mein Herz ist rein (U)

Deutschland, Dresden

Staatsschauspiel Dresden

Premierendatum: 11. September 2016
  • Spielstätte AußenspielstätteAußenspielstätte
  • Regie Evgeny TitovEvgeny Titov
  • Bühnenbild Anne-Alma QuastenbergAnne-Alma Quastenberg
  • Kostüm Janine HaschkeJanine Haschke
Drei Elternpaare treffen sich zu einem Problemgespräch bei Wein und schlechtem Essen. Ihre Kinder sind zum zweiten Mal gemeinsam unterwegs auf einer Bergwanderung. Der Gesamtschullehrer Michael Blomberg und seine Frau Hanne haben auf dem Computer ihrer Tochter einen Film entdeckt, der die Jugendlichen bei erotischen Spielen in der Berghütte zeigt. Im Gespräch mit den betroffenen Eltern soll nun eine gemeinsame Strategie entwickelt werden, wie die Kinder empfangen und über Intimität, Internet und die drohenden Zukünfte aufgeklärt werden können. Die besorgten Eltern überspielen ihre Unzulänglichkeiten mit scheinbar gefestigten Weltanschauungen und retten sich aus der Überforderung in radikale Ordnungsphantasien.

Anna Davtyan: Eine Schiffsladung Nelken für Hrant Dink (U)

Deutschland, Krefeld und Mönchengladbach

Theater Krefeld und Mönchengladbach

Premierendatum: 14. September 2016
  • Spielstätte Fabrik Heeder, Studiobühne I, KrefeldFabrik Heeder, Studiobühne I, Krefeld
  • Regie Zara AntonyanZara Antonyan
Hrant Dink war Armenier und Staatsbürger der Türkei. Im Januar 2007 wurde er auf offener Straße in Istanbul ermordet. Der Täter, ein Siebzehnjähriger, und sein Anstifter wurden gefasst und verurteilt, aber vieles deutet darauf hin, dass ein Netzwerk türkischer Nationalisten hinter dem Mord steckte. Im Januar 2015, acht Jahre nach Hrant Dinks Tod, wurden erstmals zwei türkische Polizisten im Zusammenhang mit seiner Ermordung festgenommen und angeklagt.

Thomas Arzt: Die Neigung des Peter Rosegger (U)

Österreich, Graz

Schauspielhaus Graz

Premierendatum: 15. September 2016
  • Spielstätte HAUS EINSHAUS EINS
  • Regie Nina GühlstorffNina Gühlstorff
  • Bühnenbild Marouscha LevyMarouscha Levy
  • Bühnenmusik Lea Geisberger; Johannes Fruhwirth; Marcus WeberhoferLea Geisberger; Johannes Fruhwirth; Marcus Weberhofer
  • Kostüm Marouscha LevyMarouscha Levy
  • Musikalische Leitung Marcus WeberhoferMarcus Weberhofer
  • Darsteller Blumenau, Henriette (Trost, Archivarin); Zach, Franz Xaver (Heim, Seismologe); Weber, Susanne Konstanze (Elfriede, Angestellte); Link, Nico (Matthias, Arbeiter) ; Salcher, Evamaria (Bachlerin, Bürgermeisterin); Köhler, Florian (Wiesinger, Unternehmensleiter) Blumenau, Henriette (Trost, Archivarin); Zach, Franz Xaver (Heim, Seismologe); Weber, Susanne Konstanze (Elfriede, Angestellte); Link, Nico (Matthias, Arbeiter) ; Salcher, Evamaria (Bachlerin, Bürg...
Eine Kleinstadt in der österreichischen Provinz in Aufruhr: Die Statue des Heimatdichters Peter Rosegger neigt sich seitwärts. Vorzeigebürger Wiesinger redet von Paranoia. Keinesfalls will er durch die vermeintliche Neigung der Statue die geplanten Feierlichkeiten gefährdet sehen: Eine Delegation der UNESCO will den alten Stadtkern zum Weltkulturerbe erklären. Doch ein Seismologe hat bereits mit seinen Nachforschungen begonnen. Vielleicht ist eine Verschiebung der Eurasischen Platte die Ursache. Noch will man dem keinen Glauben schenken, schnell wird der eingeknickte Rosegger wieder gerade gerückt. Doch der nächste Morgen bringt einen neuerlichen Rechtsruck und nun lässt es sich nicht mehr verbergen: Irgendetwas liegt im Argen, und der Wiesinger steckt mittendrin …

Theresia Walser: Im Turm zu Basel (U)

Schweiz, Basel

Theater Basel

Premierendatum: 15. September 2016
  • Spielstätte SchauspielhausSchauspielhaus
  • Regie Sebastian SchugSebastian Schug
"Nichts von dem, was wir hier sagen, dürfen wir anderswo sagen!" So lautet ein Gesetz im Turm von Basel, in dem sich alle zwei Monate die mächtigsten Zentralbanker der Welt zu einem Abendessen einfinden. Fernab vom Finanzrummel, in einem stumpenhaften Turm neben dem Bahnhof SBB, befindet sich ein winziger Staat im Staat, ein Vatikan der Finanzwelt. Hier behandelt man die Welt wie eine große Wetterkarte, als könne man mit kleinsten Zinsbewegungen bestimmen, wo es heute regnet, morgen nicht. Hier hat Taubheit Tradition, hier fühlt man sich unabhängig von einer Welt, die täglich in Flammen aufzugehen droht.

Elfriede Jelinek: Wut (U)

Deutschland, Hamburg

Thalia Theater

Premierendatum: 16. September 2016
  • Spielstätte Großes HausGroßes Haus
  • Regie Sebastian NüblingSebastian Nübling
  • Bühnenbild Evi BauerEvi Bauer
  • Bühnenmusik Lars WittershagenLars Wittershagen
  • Kostüm Pascale MartinPascale Martin
  • Darsteller Zimmler, Sebastian ; Schelker, Sven ; Neuhäuser, Karin; Löcker, Marie ; Hartmann, Franziska; Greis, Julian; Galic, Marina ; Van Boven, Kristof Zimmler, Sebastian ; Schelker, Sven ; Neuhäuser, Karin; Löcker, Marie ; Hartmann, Franziska; Greis, Julian; Galic, Marina ; Van Boven, Kristof
Im antiken Mythos ist es die Göttin Hera, die den Helden Herakles blind vor Wut macht, sodass er im Rausch die eigene Familie tötet. 2015 heißen die Götter anders, auch der Gott jener drei jungen Männer, die in Paris eine Zeitungsredaktion und einen jüdischen Supermarkt stürmen und insgesamt zwölf Menschen umbringen. Die blinde Wut hingegen ist geblieben und gewaltiger denn je, nicht zuletzt, weil die Mordwaffen effektiver sind.

Laura Naumann: Manchmal hat die Liebe regiert und manchmal einfach niemand (U)

Deutschland, Bochum

Schauspielhaus Bochum

Premierendatum: 18. September 2016
  • Spielstätte KammerspieleKammerspiele
  • Regie Jan GehlerJan Gehler
  • Bühnenbild Sabine RoxSabine Rox
  • Bühnenmusik Sven KaiserSven Kaiser
  • Kostüm Prüwer-LeMieuxPrüwer-LeMieux
  • Darsteller Rademacher, Bernd; Nickl, Veronika; Lissovskaia, Jana; Kamp, Michael; Horster, Karoline; Flassig, Torsten; Dörr, Therese Rademacher, Bernd; Nickl, Veronika; Lissovskaia, Jana; Kamp, Michael; Horster, Karoline; Flassig, Torsten; Dörr, Therese
Was steuert unsere Entscheidungen: Zufall oder Schicksal? Das, was wir uns angewöhnt haben „ich“ zu nennen? Oder manchmal auch die Liebe? Was ist Glück? Wie hat etwas angefangen? Wann hört es auf, und woran merkt man das? Cleo sucht ihren unbekannten Vater auf einer griechischen Insel. Animateur Mathias verkauft seine erotische Attraktivität an einsame Touristinnen. Heinz entscheidet sich gegen das Leben mit der Katze und für die Heirat mit seiner Internetbekanntschaft Alina. Sein Sohn Mathias ist überrascht.
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